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Indianer

Bei den Indianern stellen Träume Äußerungen von Wünschen oder Anweisungen zum Heilen dar. Die Inititiation findet bei den Indianern durch einen "großen Traum" statt. Er birgt eine Vision, die ihnen mitteilt. was sie werden sollen, aber erst dann, wenn die Seele wach oder offen genug ist. Um eine Vision zu erhalten sucht der Indianer einen abgelgenen Ort außerhalb des Ortes auf. Dort fastet er, solange bis er eine Vision erhält. Durch das Fasten gelangt er in einen veränderten Bewußtseinszustand, denn Nahrungsmittel blockieren die durch den Stoffwechsel gebundene Energie für kreative Prozesse

Eine gleichbleibende ruhige Beschäftigung anstatt eines hektischen Lebens kann zu mehr Träumen führen. Ich denke mir einerseits, daß man durch das Fehlen einer Ablenkung automatisch mehr mit sich selbst in Berührung kommt, andererseits kann durch übermässige Ruhe der Traum die Funktion einer Kompensation übernehmen, indem er aufregende Erlebnisse kreiert.

Auseinandersetzung mit der Angst

Der Anthropologe Roy d'Andradehat versucht herauszufinden, warum manche Gesellschaften mehr in Beziehung zu ihren Träumen leben als andere. Er behauptet, daß die Unabhängigkeit in unserer Gesellschaft und der der Jäger und Fischer im Gegensatz zu den Ackerbau und Viehzucht- Gesellschaften Angst erzeugen. Wir können mit Hilfe der Träume unsere Unabhängigkeit entwickeln, wenn wir unsere Träume richtig verwenden.

Geburt

Als Beispiel für den richtigen Umgang mit Träumen bringt er Frauen, die sich in Angstträumen vor der Geburt mit dem Schmerz der Ceburt beschäftigt haben um dann in Folge leichter zu entbinden als Frauen, die sich in ihren Träumen nicht mit der Geburt auseinandergesetzt haben.

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