Drogen und höheres Bewusstsein - Andrew Weil
2. Der Gebrauch von Antibiotika
Die Parallele zwischen Antibiotika und Insektiziden liegt auf der Hand.
Penicillin interferiert mit der Zellwandbildung bestimmter Bakterien,
und bakterielle Zellwände unterscheiden sich erheblich von menschlichen
Zellwänden. Viele neuere, stärkere Antibiotika sind für
menschliche Zellen viel giftiger, da sie eine Wirkung auf elementare Zellprozesse
haben, die wir mit Bakterien gemeinsam haben.
3. Allopathische Medizin
Das Prinzip allopathischer Praxis ist seine Philosphie Sympthome der
Krankheiten zu bekämpfen. Bekämpfen legt die Anwendung von Gewalt
nahe, um negative Manifestationen zum Verschwinden zu bringen, und Sympthome
bedeutet eher eine äußere Erscheinung als innere Wirklichkeit.
Moderne allopathische Medizin ist materialistisch. Sie behauptet z.B.:
das miskroskopische Wesen Krankheit verursachen. Wir leben aber in einer
Welt voller Keime, von denen einige mit physischen Sympthomen infektiöser
Krankheiten korrelieren.Aber nur manche von uns bekommen infektiöse
Krankeheiten. Warum? Faktoren in uns bestimmen, welche Art von Beziehung
wir mit den Keimen haben werden, ob es eine Beziehung ausgewogener Koexistenz
oder unausgewogener Feindschaft ist. Weil meint, daß physische Manifestationen
von Krankheit immer Wirkungen sind und die Ursachen immer im gesitig-seelischen
Bereich liegen. D.h. der Krankheitsprozess scheint ihm immer von Veränderungen
im Bewusstsein initiert zu sein.
Als Beispeil bringt er die Staphylokokken, die normale Bewohner unserer
Haut sind. Bricht das Gleichgewicht des Körpers zusammen entstehen
Geschwüre. Durch die Behandlung von Antibiotika weredn nur die Keime
getötet, die am ehesten in Koexistenz zu uns exitieren würden
und töten die aggressiveren nicht.
Allopathen nehmen wie Drogenuser äußereZustände zu Hilfe
um begehrte innere Zustände hervorzurufen oder aufrechtzuerhalten.
4. Das allopathische Modell in der Psychatrie
Da die Psychiater ihre Postion legitimieren wollten haben sie sich den Allopathen angeschlossen, somit denken die Psychiater über geistig-seelische Störungen in straighten Begriffen. Bestimmte psychische Prozesse, wie Neurosen, die normale Phasen der geistig-seelischen Entwicklung mit einem positiven Potenzial darstellen, werden als Krankheiten dargestellt, die man zum Verschwinden bringen muss. Der Kern der Neurose Ambivalenz ist die Erfahrung widersprüchlicher Gefühle, die für das Ichbewusstsein bedrohlich sind. Konventionelle Psychiater versuchen das Ich ihrer Patienten zu stärken und können damit den Zustand verschlechtern. Im Kapitel stoned wird eine andere Betrachtungsweise der Neurose vorgestellt.


