Drogen und höheres Bewusstsein - Andrew Weil
8. Die Wirklichkeit gemeinsamen Bewusstseins
Textauschnitt:
"Ich denke nicht nur, dass jeder von uns an einem gemeinasmen Bewusstsein teilhaben kann, ich glaube, dass wir alle es schon immer tun. Wir müssen keine telepathischen Kräfte entwickeln; wir müssen nur erkennen, dass wir solche Kräfte besitzen, wenn wir telepathische Geschehnisse in unser Wachbewusstsein dringen lassen."
Experimente, die aussersinnliche Wahrnehmung beweisen sollen bringen Umstände mit sich, die selbst die größten Hindernisse für den Beweis darstellen. In ihrem Bestreben nach Objektivitöät schließen sie die wesentlichen emotionellen und spritiuellen Triebkräfte des Geistes aus, ohne die kein Zustand wirklicher Vertiefung oder Konzentration erreicht werden kann.
Weil das Bewusstsein kollektiv ist, können fantasievolle Menschen gleichzeitig den selben Gedanken denken.
Die einzige Lösung des Drogenproblems
Unsere Probleme sind menschliche Probleme, nicht Drogenprobleme.
Wenn wir Dinge verändern wollen, müssen wir das positive Potenzial in negativen Erfahrungen erkennen.
Drogen sind ausgezeichnete Beispiele für die Ambivalenz äußerer Dinge. Sie sind potenzielle Schlüssel zu einem besseren Gebrauch unseres Geistes; sie sind gleichzeitig potenzielle Fallen, die uns davon abhalten können, unseren Geist in einer besseren Weise zu gebrauchen. Wenn wir das positive Potenzial der Drogen erkennen, wird das Drogenproblem automatisch verschwinden.
Das bedingt zwei Ziele:
erstens diejenigen, die Droegen nehmen wollen, zu unterstützen, sie
intelligent zu nehmen und darüber hinaus sie zu unterstützen
bessere Methoden der Bewusstseinsveränderung zu verwenden.
Psychiater sollten die Drogenerfahrungen ihrer Patienten hören anstatt Informationen von "Experten" zu erhalten.
Jeder Mensch, der in Bezug auf seine eigenen veränderten Zustände des Bewusstseins weniger ängstlich und damit offener wird, trägt konkret etwas zur Lösung des Drogenproblems bei.
Die Wirklichkeit ist ein Produkt unserer gedanklichen Vorstellungen und wir haben die Freiheit unter verschiedenen Denkmodellen, die uns zur Verfügung stehen zu wählen.
Leser können den Literaturtips folgen,
aber bedenken das die beste
Informationsquelle die direkte Erfahrung eigener innerer Zustände
ist.
Andrew Weil "Was uns gesund macht: Heilung und Selbstheilung"
Aldous Huxley "Pforten der Wahrnehmung"


