Drogen und höheres Bewusstsein - Andrew Weil
Konsequenzen stoned Denkens
1. Beherschung des autonomen Nervensystems
Dafür braucht man drei Fertigkeiten: Entspannung, Konzentration
und Übung.
Außerdem ist die Atemkontrolle der Schlüssel zu dem gesamten
System.
Ein weiterer Schritt, um Kontrolle über eine autonome Reaktion zu
bekommen, ist sich ihrer bewusst zu werden.
Es ist bezeichnend, daß die Wörter für Geist
und Atem in vielen indoeuropäischen Sprachen identisch sind;
in Sanskrit prana, hebräisch ruach, griechisch
pneuma und lateinisch spiritus.
2. Die wahren Ursachen von Krankheit und das Wesen nichtallopathischer Heilkunst
Physische Manifestationen von Krankheit werden von nichtmateriellen Faktoren, besonders von bestimmten unnatürlichen Beschränkungen, die dem Unbewußten auferlegt werden, beeinflußt.
Textauschnitt:
"Das unbewußte richtet sich nur dann gegen den Körper,
wenn eine höhere geistig-seelische Instanz es dazu zwingt. Es existieren
potenzielle Bahnen, um unbewußte Inhalte nach oben weiterzuleiten,
wie jeder weiß, der sich seiner Tagträume und Intuitionen bewusst
ist. Es ist das Verschliessen der Kanäle von oben, das notwendigerweise
unausgeglichene unbewusste Energien die autonomen Nervenbahnen hinunterzwingt,
um damit negative physische Wirkungen hervorruft."
Da Allopathen als Lobbyisten die medizinische Gesetzgebung überall beeinflussen, haben es Nichtallopathen schwer offen und einträglich zu praktizieren oder sich in einflussreichen Berufsverbänden zu organisieren. Daher ist es auch sehr schwierig etwas über die Effektivität nichtallopathischer Behandlungsmethoden zu erfahren.
Das Vermögen zu heilen oder krank zu machen liegt im Patienten selbst
Ein Hinweis liefert das Wort heil, d.h. ganz machen (whole-heal).
Die Worte heilen, heil (whole, ganz) und heilig stammen
von der selben Wurzel.Die Vorstellung des Heilmachens (ganz, whole)
bedeutet für ihn die Wiederherstellung des natürlichen Zustandes
der Offenheit zwischen dem Bewussten und dem Unbewussten.
Ein erster Schritt zur richtigen Behandlung ist es den Patienten von der Wahrnehmung seines negativen Zustandes abzulenken. (Zauberer und Medizinmänner tun dies mit ihren Tänzen)


